credit by piep-vogel
Gedankenkotze

...



"Liebe spürt keine Last. Schwierigkeiten stören sie nicht. Sie sucht keine Entschuldigung für das Unmögliche. Denn sie denkt, dass alle Dinge rechtens sind und alles möglich ist." (engl. Schriftsteller Thomas Kamp)
17.3.13 10:45


Die Erleuchtung



Mal wieder stellt sich mir die Frage: Schicksal oder einfach nur ein heftiger Zufall?
Ich plädiere wie immer für Schicksal. Irgendeine höhere Macht wollte mir etwas sagen oder zeigen. Und ich wollte es nicht sehen.

Vergangene Nacht holte mich mein Cousin ab und wir fuhren zu meinem alten Haus. Immer wieder gehe ich während der Mittagspause dorthin, jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt, da ich bisher immer vermieden hab‘, dem Haus zu nahe zu kommen. Außerdem wäre es mir peinlich, wenn meine alten Nachbarn mich sehen würden. Sie würden denken, ich würde mich dafür interessieren, was aus meinem Zuhause geworden ist und wer dort nun wohnt und so. Und das will ich nicht. Im Dunkeln aber ist das alles irrelevant. Also näherten wir uns vergangene Nacht dem Haus so, wie ich es zuletzt vor mehr als 1 1/2 Jahren war.

Und dann geschah es.

Wir fuhren gerade auf den Parkplatz vor der Garage meiner ehemaligen Nachbarn um dort zu parken, als das Licht im Auto plötzlich einfach so anging. Laut meinem Cousin war das bisher erst einmal im Winter der Fall gewesen. Und wir konnten es auch nicht mehr ausmachen, da es dafür keinen Schalter gab. Wir wissen immer noch nicht woran es lag, dass das Licht die ganze Fahrt über aus war und genau beim Einparken vor der Nachbarsgarage anging.

Jedenfalls standen wir dann da. Rechts von uns befand die Garage der Neuen und gleich daneben mein Haus! Es war so ungewohnt direkt daneben zu stehen. Alles war ungewohnt. Das Haus sah bei Weitem nicht mehr so aus wie bei meinem Auszug. Aber ich konnte nicht wirklich sehr lange darüber nachdenken, denn als wir gerade mal vielleicht 10 Sekunden vor der Garage parkten, parkte einige Meter weiter an der Straße ein Auto. Ein dunkelhaariges, etwa 17-jähriges Mädchen stieg aus und rannte in unsere Richtung. Ich dachte erst es sei die Besitzerin des Parkplatzes, wo wir gerade standen und wollte uns bitten, wegzufahren. Doch sie rannte weiter. Genau auf mein Haus zu. Und dann öffnete sie die neue weiße, früher schwarze, Tür und schloss, die sich dahinter befindliche, neue weiße Haustüre auf. Kurz danach folgte ein etwa gleich alter Junge und verschwand ebenfalls hinter den Türen.

Oh Gott!!! Ich hatte gerade die "Neuen" gesehen! Ich wollte doch nur mein Haus nochmal richtig sehen und dann so was! Das Licht sollte wohl so etwas wie eine Erleuchtung darstellen. Und irgendwas wollte mir die Neuen zeigen. Aber ich wollte sie niemals sehen! Das ist zu heftig.
Es war so absurd das zu sehen. Wie meine Haustür aufgeschlossen wurde und mein Haus von anderen – als wäre es selbstverständlich – betreten wird. Noch immer habe ich das Gefühl, dass es mein Haus ist und so was zu sehen ist dann einfach nur krank und falsch. Ich habe dort die ersten 19 Jahre meines Lebens gewohnt und dann zum ersten Mal zu sehen wie Fremde mein Haus aufschließen ist einfach zu viel. Zumal ich mir die Neuen immer anders vorgestellt hatte. Mal wieder wurde eine Illusion zerstört.

Ich bin bisher davon ausgegangen, dass eine Familie mit kleinen Kindern, die höchstens 6 oder 7 sind, das Haus gekauft hat. Aber die Kinder sind schon fast erwachsen! Und wie die aussahen. Die passen nicht zu meinem Haus!

Nachdem ich das gesehen hatte, bat ich meinen Cousin wieder weiterzufahren. Gerade als wir rückwärts fuhren, kam noch ein dritter, etwas kräftigerer Junge aus dem Dunkeln und verschwand ebenfalls im Haus.

Wir fuhren einige Meter weiter und parkten dann an einer Bushaltestelle. Wir liefen zu einem Spielplatz, wo wir als Kinder oft waren und dann nochmals zum Haus. Als wir zurück am Auto waren, versuchten wir das Licht, das noch immer brannte, mit einem Flyer und Klebeband abzudecken. Währenddessen kam ein Auto aus der Richtung des Hauses langsam angefahren. Immer wieder blieb es kurz stehen und fuhr wieder weiter. Fast so als wüsste der Fahrer nicht, wohin er will. Das Auto fuhr irgendwann an uns vorbei und dann in eine Straße rein. Ganz langsam. Wenige Sekunden später, fuhr das Auto wieder langsam rückwärts zurück. Das war echt mal mega unheimlich. Mein Cousin fuhr deshalb wieder los und am Haus vorbei. Und das andere Auto kam uns zuerst tatsächlich hinterher! Schließlich haben wir es aber geschafft, es abzuhängen und konnten wieder zurück in die Nachbarstadt, wo ich wohne. Dort – einige Meter von meiner Wohnung entfernt – parkten wir an einer Gaststätte. Nur wenige Minuten später ging das Licht im Auto aus. Einfach so.

Heute Nacht träumte ich von dem etwas kräftigeren Jungen. Er hat mich gefragt, ob wir nicht Freunde sein sollen. Doch ich fand das so krank und einfach nur absurd mit diesem Jungen, der entweder in meinem alten Haus wohnt oder mit den Bewohnern befreundet ist, etwas zu tun zu haben. Aber er ließ nicht locker. Ich glaube am Ende waren tatsächlich in der Nähe vom Freundesein. Wie dumm der Traum doch war…


8.9.12 18:12


Ende



Es ist Schluss. Aus. Vorbei.

3 1/2 Jahre gehörten wir zusammen. Er war mein erster Freund. Er war 25 und ich 16. Ich dachte damals es würde für immer halten. In meiner Naivität konnte ich mir niemals vorstellen, dass man jemanden auf einmal nicht mehr liebt. Wenn man liebt dann für immer.

Und auf einmal ist es vorbei. Ich liebe ihn nicht mehr. Stattdessen liebe ich einen, der 600 km entfernt wohnt.

Es ist einfach passiert. Ich hätte niemals gedacht, als ich mich Anfang Januar dieses Jahres aus Langeweile in einem dieser oberflächlichen Chats registrierte, dass ich mich in jemanden von dort verlieben konnte. Oberflächliche Chats. Chats, in denen die Gespräche alle im Steckbriefformat stattfinden. Die nur aus Hi, wie geht’s, wie alt und woher bestehen. Doch ausgerechnet dort habe ich am 19. Januar jemanden kennengelernt, der mich seelisch mehr berührt als irgendwer anders. Der mein Herz zum Rasen und die Schmetterlinge in meinem Bauch zum Tanzen bringt. Der mit den Atem raubt. Noch nie hatte ich für jemanden solche intensiven Gefühle.

Erst wollte ich meine Gefühle ignorieren. Schon allein wegen ihm. Ich hatte soviel in die Beziehung investiert. Sollte es das gewesen sein? Es tritt jemand Neues in mein Leben, der alles aufregender erscheinen lässt. Alles ist neu und anders. Das Gefühl des Verliebtseins ist so schön. Aber deshalb eine langjährige Beziehung aufs Spiel setzen? Schon allein weil wir zusammenwohnen und wegen der Katzen wollte ich sie aufrechterhalten. Oder vielmehr mein Verstand wollte es. Ich habe ihn wirklich geliebt. Irgendwann mal. Und er war mir nach wie vor sehr wichtig. Aber mein Herz war diesmal stärker. Kämpfte gegen jegliche Vernunft. Und gewann haushoch. Endlich.

Ich wollte nicht mehr im Alltag gefangen sein. Ich wollte nicht immer vernünftig sein. Wollte mich nicht mit weniger zufrieden geben. Ich wollte nicht eine vernünftige Beziehung. Ich wollte eine Beziehung aus Liebe.

Und ich hasse mich. Schon kurz nach meinem 17. Geburtstag wusste ich, dass es nicht für immer sein würde. Er ist der verlogenste und hinterhältigste Mensch, der mir jemals begegnet ist. Schon von Anfang an hat er wegen allem gelogen. Und ich wusste ganz genau wie es enden würde. Ich wusste es 3 Jahre lang. Und ich hatte panische Angst vor dem Ende. Ich wusste es würde mich fertig machen. Ich würde es nicht verkraften. Und genau aus diesem Grund konnte ich nie Schluss machen. Es würde zu schmerzvoll werden.

Doch nun hab ich es getan. Vor 2 Monaten habe ich diesen Schwachsinn, den wir 3 1/2 Jahre als Beziehung bezeichnet haben, beendet. Und die jahrelangen Befürchtungen haben sich bewahrheitet.

Wir waren keine Woche getrennt, da waren bei ihm schon alle Gefühle für mich verschwunden und er hatte sich mit seiner Ex (deren komplette Familie, sie eingeschlossen, nicht ganz normal ist, wegen der er tausende Euro Schulden hatte und mit der er nie wieder etwas zu tun haben wollte) getroffen und pflegt bis heute intensiven Kontakt mit ihr; will wieder mit ihr zusammenkommen.

Er ist ständig weg, erzählt mir jedes kleinste Detail der uninteressanten Dinge und nur wenige Schnipsel der interessanten Sachen und wenn ich nachfrage, geht es mich nichts an, ist jedoch eingeschnappt wenn ich sage, dass ich gar nichts mehr von ihm wissen möchte. Schon allein deshalb, weil sowieso alles nur eine Lüge ist.

Ich liebe ihn nicht mehr. Doch macht es mich traurig, dass er mich bereits nach so kurzer Zeit ersetzt hatte, wo ich doch seine große Liebe war. Die, die er heiraten wollte. Ohne die er niemals leben konnte. Es war alles gelogen. Unsere Beziehung war auf einem Haufen von Lügen aufgebaut. Wer weiß was davon die Wahrheit war.

Ich hätte alles für ihn getan. Wäre für ihn gestorben. Selbst als ich bereits wusste, dass es nichts für immer ist. Habe ihm bei seinen Schulden und eigentlich bei allem geholfen. Und er hat mich von Anfang an mit Füßen getreten. Hat mich nicht unterstützt, wenn ich es gebraucht hätte. Hat immer wieder Schluss gemacht, weil er mit allem sofort überfordert war. Er konnte nicht über Gefühle reden. Statt mir Zeit zu schenken, bekam ich Handys, Parfum und Schmuck, womit ich nichts anfangen konnte. Ich wollte immer nur Zeit. Aber die war ihm zu kostbar.

Als ich ihm sagte, dass er mir mit seinem Verhalten wehtat, weil es den Eindruck erweckt, als hätte ich ihm nichts bedeutet, kam seine Standardantwort: „Das stimmt doch gar nicht!“ Er hat nicht einmal versucht mich zu verstehen. Empathie? Besitzt er nicht.

Aber mittlerweile tut er mir nur Leid. Addet eine nach dem anderen und fragt jede 2. Frau, ob sie sich mit ihm trifft. Er ist erbärmlich. Womöglich kann er einfach nicht alleine sein. Und ich bin mehr als froh, dass ich es nun endlich gewagt habe. Dass ich mich von ihm befreien konnte. Wer so jemanden als Freund hat, braucht keine Feinde mehr.

Ich lache über ihn. Er ist 29 und hat keine Ahnung, was er überhaupt will, geschweige denn wer er ist. Er ist unselbstständig und ein Heuchler. Jedoch tut es mir Leid, dass es so auseinanderging. Dass wir uns mittlerweile nichts mehr zu sagen haben und uns nur noch anschreien. Jedoch kann ich nicht so tun als sei alles in Ordnung wenn dem nicht so ist.

Ja, ich habe Schluss gemacht, aber das bedeutet doch noch lange nicht, dass mir dann egal ist, dass er sich sofort wieder mit seiner Ex trifft und was er sonst noch so macht. Er wusste selbst, dass es nicht mehr funktioniert, war aber zu bequem um die Sache zu beenden. 3 1/2 Jahre haben wir zusammengehört. Wie kann ich dann einfach so tun, als würde es mich nicht interessieren, was er mit anderen macht? Gibt es einen Schalter bei mir, den im umlegen kann, sodass ich alle Gefühle in mir abschalten kann? Leider nicht, aber ich wünschte es. Ich bin es leid. Ich bin ihn leid. Ich will ihn nicht mehr sehen und nicht mehr hören. Wer einem Menschen, den er angeblich geliebt hat, so wehtut, hat es nicht verdient, dass man weiter mit ihm umgeht, als sei alles in Ordnung. Ich ertrage ihn nicht mehr. Wann hört es endlich auf? Ich würde alles dafür tun, um diese Gefühle und Gedanken in mir abzustellen. Ich hasse mich dafür, dass es mich juckt, was er tut. Nur langsam komme ich davon weg. Viel zu langsam. Ich wünschte, es gibt eine Pille, durch die man all die schlechten Erinnerungen aus seinem Kopf verbannen kann. Leider gibt es sowas nicht. Und ich kann nur warten. Die Zeit heilt alle Wunden heißt es. Ich kann also nur hoffen, dass dem so ist.  


8.8.12 21:05


Das Leben - ein reiner Zufall



Manchmal habe ich das Gefühl, irgendwas findet mein Leben zu langweilig und macht daraus eine Seifenoper. Plötzlich passieren Dinge, die so unglaublich sind. Bei denen man längst nicht mehr an Zufälle glaubt. Sie sind banal, beschäftigen einen aber trotzdem noch Tage später.

Dass, als ich bei einem Restaurant anrufen und einen Tisch resevieren wollte jemand hingegangen ist, der genauso wie mein Chef heißt (er hat zwar keinen seltenen Namen, aber sowas bekanntes wie "Müller" auch nicht) und sich schließlich herausgestellt hat, dass mein Telefon wohl ein Eigenleben führt und selbst anruft, wo es möchte, lass ich als lustigen Zufall durchgehen.

Dass ich meiner besten Freundin genau in dem Moment eine SMS geschrieben hab, als sie ihre an mich gerichtete Mail abgeschickt hat, ist bereits unter "Selbstverständlich" abgespeichert, da wir Seelenverwandte sind und ich sogar bereits Mamorkuchen übers Telefon gerochen hab, obwohl sie diesen mit keinem Ton erwähnt hat.

Alles noch im einigermaßen normalen Rahmen.

Aber, dass ich "zufällig" Briefverkehr mit seiner Freundin führe, ist echt zu krass! Mit ihm, meiner großen Liebe, habe ich bereits seit über einem Jahr keinen richtigen Kontakt mehr. Ich habe letztes Jahr meine Ausbildung in einer Kanzlei angefangen, seine Freundin ist erst seit diesem Jahr mit der Schule fertig und studiert nicht wie er. Nein, sie arbeitet nun bei der Stadt. Ordnungsamt. Mit denen haben wir natürlich viel zu tun. Und da arbeiten viele Leute. Aber ausgerechnet SIE antwortet auf unser Schreiben. Und es ist sie. Eindeutig. Ihr Name ist nämlich wirklich nicht weit verbreitet.

Was mich daran aber wirklich stört, ist die Tatsache, dass ich mal wieder die Einzige bin, die davon weiß. Von diesem wahnsinns "Zufall". Gut, meine Seelenverwandte weiß es zwar auch, aber die weiß sowieso alles. Mir wäre es lieber, wenn er es auch wüsste. Aber naja, wozu auch?

Was mich außerdem noch stört, ist die Tatsache, dass ich von ihnen verfolgt werde. Da will ich ihn endlich vergessen und dann passieren solche "Zufälle". Jedes Mal wenn ich kurz davor bin, von ihm loszukommen, passiert irgendwas, was mich an ihn denken und ihn vermissen lässt. Jedes verdammte Mal! Es ist fast so, als würde irgendwas verhindern wollen, dass ich ihn jemals vergesse. Ich soll mein Leben lang an ihn denken und leiden. An ihn und meine verpasste Chance. Ich könnte die an seiner Seite sein. Aber ich habs verbockt. Und irgendwas oder irgendwer will mich das niemals vergessen lassen. Danke dafür. Klappt wunderbar.
19.12.11 20:24


Wenn Albträume wahr werden



Man glaubt, man hätte schon schlimme Dinge erlebt.
Man glaubt, das was man im Fernsehen sieht, passiert einem nie selbst.
Erst wenn man mitten im Albtraum steckt, wird einem klar, dass man sich irrt.
Das was man bisher als schlimm empfand, ist nur ein Witz und alles was den anderen passiert, kann auch einem selbst passieren.
Man ist nie sicher vor den Albträumen des Lebens.
Jeden kann es treffen.
Jederzeit.

 

Der 1. Juni 2011 wird mir für immer im Gedächtnis bleiben. Eher werde ich meinen eigenen Geburtstag vergessen, als den 1. Juni 2011. Niemals werde ich den 1. Juni 2011 vergessen. Denn es ist der Tag, an dem ich beinahe einen geliebten Menschen verloren hätte.

Es ist der 1. Juni 2011 als ich kurz vor 22 Uhr von meinem Cousin angerufen werde. Schon als ich seinen Namen auf meinem Handydisplay sah, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Ich hatte schon den ganzen Tag ein seltsames Gefühl. Dachte mir, dass an diesem Tag etwas mit meinem Cousin sein würde. In letzter Zeit ging es ihm nicht sonderlich gut. Eigentlich ging es ihm sogar zum Kotzen. Richtig Scheiße. Er erzählte mir etwas von familiären Problemen. Totalen Stress mit den Eltern. Will ausziehen, darf aber noch nicht, weil er erst 17 ist. Fühlte sich ungeliebt. Auch seine Ausbildung sei nicht so toll. Alles sei scheiße.

Außerdem schrieb er in letzter Zeit seltsame Dinge im ICQ. Wir verstanden uns schon immer gut und er erzählte mir sehr viel mehr als anderen. Aber was er mir in letzter Zeit erzählte, machte mir richtig Angst. Ich hätte schon vorher handeln sollen. Schon als er mir damals mitten in der Nacht eine SMS geschrieben hatte, in der er mich darum bat, dass ich auf mich aufpassen solle und er werde immer für mich da sein. Ich machte mir damals tierische Sorgen, versuchte ihn ständig zu erreichen. Schaffte es irgendwann am nächsten Mittag. Er hörte sich normal an. Ich dachte, er hätte nur zuviel getrunken. Und ja, ich war naiv. Ich dachte, ich würde nie zu den Menschen gehören, die einen geliebten Menschen verlieren. Schon gar nicht durch Selbstmord. Außerdem traute ich es ihm einfach nicht zu. Wir hatten schon soviel erlebt. Er würde sich nicht umbringen. Hätte ich ihm von Anfang an geglaubt, dann… Wahrscheinlich hätte es keiner geglaubt. Das ist es eben. Es muss erst etwas passieren, bis man etwas unternimmt. Ich habe daraus gelernt. Werde jetzt alles aus einer anderen Perspektive sehen. Handle lieber zu schnell, statt zu spät. Mach mich lieber lächerlich, bevor ich jemanden verliere. Später ist man immer schlauer.

Es war also kurz vor 22 Uhr als mich mein Cousin anrief. Als ich abnahm heulte er. Er hörte sich total fertig an. Und beinahe flüsternd sagte er dann: "Pass auf dich auf."
Ich wusste: Jetzt war es soweit. Jetzt war er zu allem bereit.
Zitternd fragte ich, was los sei. "Pass auf dich auf", war nur seine Antwort.
"Was ist los? Wo bist du?", schrie ich beinahe schon.
"Ich bin da, wo mich keiner findet", antwortete er.
Ich fragte was passiert ist und was das soll. Ich wollte noch immer nicht glauben, dass das real ist. Er meinte, seine Eltern kotzen ihn an. Es sei wieder etwas vorgefallen. Außerdem glaubte er an jedem Leid seiner Mitmenschen schuld zu sein. Alles was ich sagte, verdrehte er. Ich sagte: "Oma geht es schon seit Jahren schlecht. Aber sicher nicht wegen dir." Er sagte: "Siehst du. Du sagst es sogar selbst!" Zudem meinte er, jemand aus seiner Klasse hätte ihm gesagt, er solle sich umbringen. Er war total am Ende. Und ich hatte richtig, richtig Angst.
Als er sagte, er würde sich was tun, fragte ich wie. Seine Antwort war nur: "Sagt dir Tollkirsche was?"
Ich kannte mich nicht wirklich aus damit. Das einzige was ich wusste war, dass diese Pflanze giftig ist. Wie giftig, welche Wirkungen sie hat und so weiter, wusste ich nicht. Aber die Tatsache, dass er sie dafür benutzte um sich das Leben zu nehmen, ließ mich zu dem Entschluss kommen, dass man diese Pflanze wohl besser nicht essen sollte.
"Mach keinen Scheiß!", schrie ich ihn an. "Sag mir, wo du bist!"
"Da wo mich keiner findet."
Angst ist gar kein Ausdruck für das, was ich in diesem Moment empfand. Aber überraschenderweise blieb ich noch einigermaßen ruhig, abgesehen davon, dass ich gezittert habe wie blöd.

Einige Zeit versuchte ich ihn noch zu beruhigen und herauszufinden wo er ist. Irgendwann sagte er es mir sogar tatsächlich und fügte hinzu: "Dann kannst du dich noch persönlich von mir verabschieden, bevor ich gehe."
Als ich schließlich endlich wusste wo er war (oder vorgibt zu sein) , suchte ich im Telefonbuch nach der Nummer seiner Eltern. Die Eine existierte nicht mehr und bei der anderen ging keiner ran. Also rief ich, beinahe in Trance, die Polizei. Ich hatte davor noch nie die Polizei gerufen. Ich hatte Angst, dass ich überreagier. Aber gleichzeitig hatte ich noch mehr Angst, dass er stirbt.
Ich sagte ihnen wo er sein könnte, was ich bisher wusste, beschrieb sein Aussehen und beantwortete sämtliche Fragen.

Danach ging alles drunter und drüber. Immer wieder rief er an. Teilte mit, er hätte jetzt die Blätter der Tollkirsche gegessen, dann verabschiedete er sich noch von 3 anderen bevor er wieder mich anrief und mir irgendwann mitteilte, dass er nun nach Hause gehen würde, die Pflanze hätte ihren Zweck nicht erfüllt. Ich wusste nicht, ob ich ihm glauben sollte. Aber ich tat es mal sicherheitshalber nicht. Ich sagte ihm, ich bleibe nun solange dran, bis er Zuhause ist. Doch er legte immer wieder auf und rief alle paar Minuten wieder an. Ständig fragte ich, wo er denn nun sei. Sobald ich wieder einen neuen Standort wusste, rief ich bei der Polizei an und teilte ihn ihr mit. Von dem ersten Standort, konnte ich immerhin keine genaue Beschreibung abgeben außer: "Auf einem Waldweg zwischen X und Y, 1. Abzweigung."
Die Schule in seiner Stadt war da schon genauer. Ich sagte ihm, er solle jetzt da bleiben wo er ist, Hilfe würde gleich kommen. Irgendwann legte er auf.
Als er wieder anrief, meinte er lachend, die Polizei sei gerade an ihm vorbeigefahren, aber er glaubt, sie hätten ihn gehört. Trotzdem würden sie ihn nie finden. Er hörte sich immer schlimmer an. Als würde er keine Luft mehr bekommen.

Zwischen jeden Anrufen heulte ich, konnte mich kaum auf den Beinen halten. Fiel in ein Loch. Sobald er mich wieder anrief, versuchte ich ruhig zu sein. Meistens klappte es ganz gut. Paar Mal konnte ich mich nicht zurückhalten.
Irgendwann meinte er, er würde in die Richtung eines Waldes gehen. In der Nähe sei ein ziemlich großes Feld. Dort wolle er sich hinlegen. Und sterben.
Ich legte auf, rief wieder die Polizei an und teilte ihnen mit, was ich wusste. Der Polizist meinte, seine Kollegen hätten meinen Cousin gehört und würden ihm folgen. Immerhin etwas, dachte ich.

Ich hatte sooo Angst. Keine normale Angst. Mir war schon schlecht. Ich zitterte. Hatte Herzklopfen. Dieses Gefühl hatte ich noch nie. Und ich will es auch nie wieder haben.
Eigentlich wollte ich nicht mehr mit meinem Cousin telefonieren. Ich hatte Angst, was ich wohl zu Hören bekommen würde. Das Schlimmste wäre natürlich gewesen, wenn es ruhig geworden wäre… Aber nicht weniger schlimm war es zu hören, wie er keine Luft mehr bekam.
Doch dann fiel mir etwas ein. Die Polizei war vielleicht ganz in der Nähe. Er konnte sich eventuell irgendwie ruhig stellen. Sie würden ihn nie finden. Aber wenn er telefonierte, dann sprach er ja. Und sie würden ihn auf jeden Fall hören. Sie mussten ihn dann hören. Also rief ich ihn an und versuchte es - so bescheuert es auch klingt - mit Smalltalk.
Ich fragte wo er ist, wie es ihm ging, wie es seiner Katze ging, wer sich nun um sie kümmert, dass mein Hund gerade da sei, ob die Polizei schon in der Nähe sei und so weiter. Meistens stellte ich 5 Mal dieselbe Frage. Ihm schien das egal zu sein. Er beantwortete jede meiner Fragen. Doch es war kaum auszuhalten. Ich fühlte mich wie in einem Horrorfilm. Ich kann es kaum beschreiben. Er röchelte richtig, es war so laut. Und das ständig. Wirklich die ganze Zeit hatte ich das Gefühl, eines dieser Monster aus einem Horrorfilm am anderen Ende der Leitung zu haben. Ich hatte so was zuvor noch nie in Wirklichkeit erlebt und war auch nicht scharf drauf. Aber ich versuchte durchzuhalten. Ihn weiter zum Reden zu bringen.

Irgendwann sagte er: "Da vorne läuft die Polizei. Ich glaub' ich geh' mal hin. Kann mich kaum noch auf den Beinen halten."
Doch kurz danach meinte er: "Okay, die laufen wieder weg. Dann halt nicht."
Ich sagte ihm, er solle zu ihnen hingehen. Er meinte, das tue er. Er wollte auflegen. Ich sagte, ich möchte dran bleiben, bis er bei ihnen ist. Also blieb ich dran.
Ich weiß nicht, ob er wirklich zur Polizei gelaufen ist. Doch irgendwann meinte er, er sei jetzt in der Nähe und möchte auflegen. Ich wollte dran bleiben. Er sagte schließlich: "Versprich mir, dass du auf dich aufpasst."
"Nein, ich verspreche dir das nicht."
"VERSPRICH ES MIR!", schrie er mich an.
"Nein."
"VERSPRICH ES MIR! ICH ZÄHL AUF 1: 3 - 2 - 1! VERSPRICH ES!!!"
Er wurde immer wütender. Schrie immer lauter.
Ich hoffte nur, die Polizei würde die Schreie auch hören und ihn so schnell wie möglich finden. Ich hatte das Gefühl, dass er nicht mehr lange Zeit hatte.
"VERSPRICH MIR, DASS DU AUF DICH AUFPASST! 3 - 2 - 1! VERSPRICH ES MIR!!!"
"Nein, ich verspreche es dir nicht."
"Ich leg' gleich auf. Also VERSPRICH MIR, DASS DU AUF DICH AUFPASST!!! VERSPRICH ES! VERSPRICH ES!"
Ich habe ihn noch nie so wütend erlebt. Heute weiß ich, dass es eine der Wirkungen der Tollkirsche bzw. ihrer Blätter war. 

Und dann war er einfach weg. Es war kurz vor 23 Uhr, als ich das letzte Mal mit ihm telefonierte.
Eine halbe Stunde lang saß ich einfach nur auf dem Bett. Handy und Telefon vor mir liegend. Die Ungewissheit als meinen Begleiter ständig bei mir.
Halb 12 klingelte das Telefon. Es konnte nur die Polizei sein.
Der Polizist teilte mir mit, dass sie meinen Cousin gefunden hätten. Er hatte keine äußerlichen Verletzungen und sah auch sonst normal aus. Er meinte, er hätte nichts gegessen, doch seine Zunge war verfärbt. Sie würden ihn untersuchen und danach sehe man weiter.
Der Albtraum hatte (vorerst) ein Ende.

Am Donnerstagmorgen schrieb er mir im ICQ, dass seine Mutter wahrscheinlich bei mir anruft. Danach war er offline. Dachte schon, er sei wieder Zuhause. Es stellte sich aber heraus - nachdem mich tatsächlich meine Tante anrief -, dass er nur mit seinem iPhone online war und mittlerweile auf der Intensivstation lag. Meine Tante erzählte außerdem, dass er 1,1 Promille hatte...

Niemand weiß, wie es nun weitergeht. Familiäre Probleme gibt es angeblich nicht. Niemand weiß, was tatsächlich der Wahrheit entspricht. Mein Cousin erzählte jedem was anderes. Ich weiß nicht mehr, wem ich was glauben soll. Es ist auch nicht bekannt, was nun der tatsächliche Grund für den geplanten Selbstmord war. Abgesehen davon gibt es noch unzählige andere Unklarheiten. Aber für mich zählt erstmal nur, dass er hoffentlich irgendwo hinkommt, wo er nicht mehr so schnell etwas so Dummes tun kann. Und ich hoffe, er bekommt nicht mehr die Möglichkeit so etwas tun zu können. Nächstes Mal ruft er mich vielleicht nicht mehr an. Sagt mir nicht mehr wo er ist. Ruft vielleicht gar niemanden mehr an.
Aber am meisten hoffe ich, dass er einfach nur gesund wird. Und wieder der wird, den ich mal kannte. 

3.6.11 15:24


Manchmal schätzt man Dinge erst, nachdem man sie verloren hat...



Ich stehe vor unserem alten Haus. Ich weiß eigentlich, dass ich das nicht darf, aber ich gehe durch die Gartentür, als gehöre es noch immer uns. Als ich im Garten stehe und zum Nachbahaus blicke, bemerke ich, dass es brennt. Die Feuerwehr kommt gerade. Und auch die neuen Eigentümer unseres Hauses öffnen im selben Moment die Hintertür, durch die ich in den Garten gelangt bin.
Aus Angst erwischt zu werden, klettere ich über den Nachbarzaun und von dort aus, auf eine Mülltonne oder ähnliches, die es mir ermöglicht, auf die danebenstehende Garage zu gelangen. Von dort aus schaffe ich es auf den Gehweg zu kommen. Ich bin frei.
Ich laufe am brennenden Haus entlang. Es brennt lichterloh. Die Feuerwehr steht mit mehreren Fahrzeugen im Garten (was eigentlich unmöglich ist, da um den Garten herum Zäune, Büsche und eine Mauer sind und er außerdem zu klein ist, um Platz für so viele und vorallem so große Fahrzeuge zu haben).

Kurz danach stehe ich wieder vor unserem alten Haus. Das Nachbarhaus scheint nie gebrannt zu haben. 
Wie auch schon vorhin, gehe ich durch die Hintertür in den Garten. Niemand der neuen Eigentümer scheint da zu sein. Ich laufe um das halbe Haus herum, bis ich vor meinem ehemaligen Zimmerfenster stehe. Ich sehe durch das Fenster: Es sieht fast so aus wie ich es verlassen habe. Der alte Stuhl steht noch in der Ecke. Jedoch steht mein Bett mitten im Zimmer, obwohl ich es bei meinem Auszug mitgenommen hatte.
Das Fenster ist geöffnet. Ich überlege keine Minute, sondern kletter hindurch und stehe nun in meinem ehemaligen Zimmer. Über meinem Bett sind plötzlich diverse Stofftiere aus meiner Kindheit verstreut. Es sind bestimmt über 20. Ich will sie alle mitnehmen, doch es sind zuviele zum Tragen. Gerade als ich am Überlegen bin, ob ich die Stofftiere nicht mit in die neue Wohnung genommen habe, höre ich die neuen Eigentümer das Haus betreten. Schnell kletter ich wieder durch das Fenster. Gerade noch rechtzeitig, da die Eigentümer jetzt das Zimmer betreten. Ich weiß nicht, ob sie mich gesehen haben. Ich renne schnell zum Gartenzaun und springe schließlich darüber.
Dann wach ich auf.

Solche und ähnliche Träume, habe ich im Moment ständig.
Ich halte das nicht mehr aus.
Es ist eine Qual, jeden Tag nur wenige Meter von ihm entfernt zu sein.
Es ist seltsam, abends nach dem Arbeiten, nach Süden - statt wie die Jahre zuvor - nach  Norden zu gehen.
Es ist die Hölle, zu wissen, dass man sein eigenes Zuhause nie wieder betreten kann und darf. Dass es jetzt anderen gehört.

Seit 2 1/2 Monate wohne ich schon hier. Und noch immer habe ich das Gefühl ich bin im Urlaub. Noch immer denke ich, ich muss bald wieder meine Koffer packen und von hier verschwinden.
Aber ich werde enttäuscht.

Eigentlich gefällt es mir hier. Aber die Tatsache, dass alles nun endgültig vorbei ist, macht es mir unmöglich, mich hier wohl oder gar Zuhause zu fühlen.
Alles wäre einfacher, wenn noch ein Verwandter im Haus wohnen würde. Wenn es nicht sofort verkauft worden wäre. Wenn ich wüsste, ich kann jederzeit zurückkommen.
Ohja, ich würde mich sofort besser fühlen.
Doch stattdessen werde ich ständig mit Erinnerungen überhäuft. Ununterbrochen werde ich an all die schönen Momente, die ich in diesem Haus erleben durfte, erinnert. Meistens sind es Erinnerungen, die ich längst verdrängt habe und die durch den Verlust meines Zuhauses wieder an die Oberfläche gelangen.
Schmerzvolle Erinnerungen an die schönsten Zeiten meines Lebens.

Ich hasse die Arbeit jeden Tag mehr.
Mein Herz verbrennt bei dem Gedanke, dass ich nur 10 Minuten von meinem Zuhause, das ich nicht mehr als Solches bezeichnen darf, entfernt bin.
Ich hasse mein neues Leben.
Ich wünschte, ich kann die Zeit zurückdrehen.



28.3.11 16:59


2#



In unserer Sanduhr fällt das letzte Korn.
Ich hab' gewonnen und hab' ebenso verlorn.
Jedoch missen möcht' ich nichts,
alles bleibt unser gedanklicher Besitz.
Und eine bleibende Erinnerung.
Zwischen Tag und Nacht legt sich die Dämmerung.


Diese Zeilen beschreiben gerade am besten meine momentane Gefühlslage.
Denn unser Haus wird verkauft. Das Haus in dem ich mein ganzes Leben bisher verbracht habe.
Eigentlich hasse ich das Haus. Schon immer wollte ich weg von dort. Jedoch beherbergt es etwas sehr Kostbares: Erinnerungen.
In jeder noch so winzigen Ecke stecken Erinnerungen.
In diesem Haus habe ich so viel durchgemacht. So viele Geschichten erlebt. Und eine wunderbare Kindheit [mit einigen Makel] gehabt.
Doch bald erlebt eine neue Familie ihre eigenen Geschichten in meinem Zuhause.
Ich kann es noch immer nicht glauben. Ich wohne bald woanders und eine völlig fremde Familie trampelt in meinen Erinnerungen herum.
Der Schmerz darüber ist unglaublich. Ich habe das Gefühl, als würde ich mich innerlich auflösen. Als könne ich nie wieder richtig glücklich sein. Als wäre das jetzt das Ende von allem.

Doch so groß der Schmerz über den Verlust ist, so sehr freue ich mich auch auf das Neue. Denn so toll die Zeit und die damit verbundenen Erinnerungen in diesem Haus auch waren - hassen tu ich es immernoch.
Vor zwei Wochen haben mein Freund und ich - nach fast einem halben Jahr - nun endlich eine Wohnung gefunden. Sie ist toll und ich werde nicht - wie monatelang befürchtet - ab Januar auf der Straße sitzen.
Doch das Beste an dieser Wohnung ist nicht ihre Größe oder die Lage (beides ist nämlich der Hammer! *_*).
Nein, das Beste an dieser Wohnung ist, dass meine biologischen Eltern nicht darin wohnen. :]

28.12.10 16:00


1#



Im Moment wünschte ich, ich könnte eine Pause nehmen. Eine Pause vom Leben. Einfach mal so für ein, zwei, eventuell drei Monate durchschlafen. Und erst dann wieder aufwachen, wenn sich alles einigermaßen normalisiert hat.

Warum ist das Leben immer dann fies, wenn man es überhaupt nicht gebrauchen kann? Und wieso kommt dann immer alles auf einmal?
Ständig ist irgendwas. Und wenn man dann mal denkt, man hat es endlich überstanden, kommt schon was Neues.
Von Außenstehenden kann man sich dann anhören, dass man sich nicht so anstellen solle; dass alles doch halb so wild sei. Wirklich Gedanken darüber machen, tun sie sich aber nicht. Alles ist ja so einfach. Und die Sorgen macht man sich nur selbst. Es ist zum Kotzen!
Menschen sind zum Kotzen.
Erzählen dir, dass sie dich über alles zu lieben und letztendlich wirst du doch nur von ihnen enttäuscht. Du verlässt dich auf sie und bist dann der Arsch, wenn sie sich nicht an ihre eignen Worte halten.

Mensch sein und mit Menschen leben ist wahnsinnig anstrengend. Wenn für einen Tag mal niemand mit niemandem kommunizieren könnte, wenn alle für sich und die einzigen Ansprechpartner die Natur und Tiere wären, dann wäre alles nur halb so stressig. Doch leider geht das nicht auf Dauer gut. Leider brauchen Menschen andere Menschen. Und alles Positive als auch Negative was damit verbunden ist bleibt.

... Ich sollte wohl dringend mal nach dem Knopf suchen, mit dem man das  ganze Chaos in meinem Kopf abschalten kann.

8.10.10 23:25


Kleine Veränderung



Eigentlich liebe ich mein altes Blog-Design, aber da ich die Macke hab', ständig alles zu verändern, hats nun auch meinen Blog getroffen (hab' das Alte Design samt Einstellungen trotzdem sicherheitshalber noch abgespeichert... ^^).
Haach, ich liebe das neue Design. x)
Aber irgendwie... Bin ich die Einzige, die keine (in Myblog hochgeladene) Bilder mehr einfügen kann?




Nachtrag: Es gibt doch einen (mehr als total umständlichen) Weg wie man die Bilder einfügen kann. :]
2.10.10 14:31


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